Kurzfilm, 2022, 18 min.

Anna

Anna erinnert sich an Geschichten aus ihrer Kindheit, die so häufig erzählt wurden, dass sie zur Selbstbeschreibung wurden. Anna als dickes Kind im Ballett-Unterricht, Anna mit einer befreundeten Familie in Venedig, Anna als Teenager in der Disco. Diese Erinnerungen sind Teil einer Identität, die sich über den dicken Körper definiert, über den implantierten Gedanken, falsch zu sein. 

ANNA ist der dritte hybride Kurzfilm von werkgruppe2, den diese zusammen mit der Performerin Katharina Bill entwickelt und realisiert hat. Die Texte wurden wortwörtlich aus Interviews mit dicken Frauen übernommen.

Mit: Katharina Bill

Regie Julia Roesler

Konzept/ Drehbuch Silke Merzhäuser, Julia Roesler, Katharina Bill

Recherche Silke Merzhäuser, Julia Roesler

Kamera Miriam Tröscher

Musik Insa Rudolph

Dramaturgie Silke Merzhäuser

Kostümbild Sissi Zaccardelli

Szenenbild/ Motivsuche Silke Schmidt

Ton Antje Volkmann

Aufnahmeleitung Swantje Möller

Kameraassistenz Sophie Krabbe

Schnitt Miriam Tröscher

ColorGrading Andreas Hellmanzik

Sounddesign Simone Weber

Tonmischung Andreas Hellmanzik

Eine Produktion von werkgruppe2, 2022

Festivals:
Krakow Filmfestival, Internationaler Wettbewerb, Weltpremiere

Golden Ger International Filmfestival, Ulan Bator

International Shorts Collective Festival, Pune

 

Ausgewählt für das Kurzfilmprogramm Short Export – Made in GermanyDas Programm ist eine deutsch-französische Kooperation zwischen AG Kurzfilm, German Films, Goethe-Institut Lyon, Kurzfilm Agentur Hamburg und dem Internationalen Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand

Parallel zu dem Kurzfilm ist die fünfteilige Podcast-Reihe FETT produziert worden, in der Katharina Bill sich mit Expert*innen über die Sichtbarkeit und Darstellung dicker Körper auf Bühne und Screen spricht. Ihre Gesprächspartner*innen sind Andrea Schneider, Antigone Akgün, Thomas Lichtenstein, Doris Uhlich, Julia Graefner

Auf dieser Webseite, auf Spotify oder Itunes

Gefördert im Rahmen des Projekts LEIBER vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem MWK Niedersachsen und der Stiftung Niedersachsen